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Eine gesunde pflanzliche Ernährung wirkt sich positiv auf deine Gesundheit aus

Wie mittlerweile bereits durch zahlreiche Studien belegt, wissen wir, dass ein pflanzlicher Lebensstil, im Vergleich zu einer auf tierische Produkte ausgerichteten Ernährung, weitreichende Vorteile bietet. Eine Ernährung mit tierischen Nahrungsmitteln birgt verschiedene Gesundheitsrisiken. Eine nährstoffbetonte und abwechslungsreiche pflanzliche Ernährung kann dabei helfen, eine Vielzahl heutiger Zivilisationskrankheiten vorzubeugen - im Gegensatz zu Menschen, die viel Fleisch und Fleischprodukte wie Wurst etc. konsumieren.

Veganer haben ein geringeres Risiko an Volkskrankheitenzu erkranken

Was sich deutlich bemerkbar macht, ist der Befund, des Body Mass Index (BMI); Der „BMI“ gibt das Verhältnis von Köpergewicht und Körpergröße an. Bei Menschen mit einer überwiegenden oder rein veganen Ernährung liegt er deutlich häufiger im Normalbereich (zwischen 20-25) als der von Menschen, die sich mischköstlich ernähren. So unterschied sich der Wert in der Adventist Health Study 2 zwischen Fleischessern und Veganern um fünf Einheiten – 28,6 bei Veganern und 23,6 kg/m bei Mischköstlern. Zu diesem Unterschied trägt insbesondere die niedrigere Energiedichte der pflanzlichen Kost bei; sie liefert bei gleichbleibenden Nahrungsvolumen, weniger Nahrungsenergie und mehr Mikronährstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Fett- und proteinreiche tierische Lebensmittel wie Wurst, Käse, Butter und Sahne werden meist durch Gemüse, Obst und Getreideprodukte ersetzt. Weitere Ursachen für den geringeren BMI sind auch häufig der allgemein gesündere Lebensstil und die erhöhte körperliche Aktivität, welche sich bei einem Großteil der Veganer bemerkbar macht.

Eine gesunde vegane Ernährungsweise beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor

Der Erhalt des Normalgewichts und angemessene Cholesterinwerte senken die Wahrscheinlichkeit für kardiovaskuläre Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Auswertungen zufolge sind die Cholesterinwerte im Blut bei sich vegan ernährenden Menschen deutlich günstiger als bei jenen, die Fleisch verzehren.

Eine Analyse von vier Langzeitstudien mit mehr als 66 000 Teilnehmern (davon etwa 24 000 Vegetarier und Veganer) ergab, dass die Sterberate an ischämischen Herzkrankheiten bei Veganern ca. 26 % niedriger war als bei Fleischessern. Da Veganer keine tierischen Fette verzehren, nehmen sie fast kein Cholesterin und meist noch weniger gesättigte Fettsäuren als Fleischesser zu sich. Hinzu kommt die höhere Zufuhr von antioxidativen Substanzen, wie Vitamin C und E und Beta-Carotin, welche bei einer pflanzlichen Kost meist höher ausfällt. Die antioxidativen Substanzen schützen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in den LDL-Partikeln vor Oxidation, was dem Entstehungsprozess der Atherosklerose entgegenwirkt.

Das Erkrankungsrisiko für Diabetes Typ 2 ist ebenfalls vermindert

Veganer erkranken deutlich seltener an Diabetes mellitus Typ 2 als Nicht-Veganer. Dies verdeutlicht die Auswertung der Adventist Health Study 2, mit über 60.000 Teilnehmern der USA und Kanada. Das Diabetesrisiko der Veganer war nur etwa halb so hoch wie das der Fleischesser. Ausschlaggebend für die geringe Anzahl von Veganern, die an Diabetes erkranken (zum Teil auch Vegetariern), ist der im Vergleich zu Mischköstlern niedrigere BMI und die höhere Ballaststoffzufuhr – insbesondere durch vollwertiges Getreide. Beides verbessert den Glukose- und Insulinstoffwechsel positiv und wirkt der Erkrankung an Diabetes entgegen.
Erhöhter Konsum von Fleisch und Milchprodukten erhöht das Diabetesrisiko; Veganer haben insgesamt niedrigere Blutdruckwerte und daher eine geringere Wahrscheinlichkeit für Hypertonie (Bluthochdruck). Bei den mitsamt über 11 000 Teilnehmern der EPIC-Oxford-Studie waren die Veganer die Gruppe mit der niedrigsten Prävalenz für Bluthochdruck. Ein BMI im Normbereich gilt als der wichtigste Einflussfaktor zur Prävention der Hypertonie. Der Verzehr von reichlich frischem Gemüse und Obst bewirkt eine gleichzeitig erhöhte Zufuhr von Kalzium und Magnesium, was ebenfalls zur Blutdrucksenkung beiträgt. Was sich zudem günstig auf die Blutdrucksenkung auswirkt, ist der geringere Verzehr von gesättigten Fettsäuren und gleichzeitig die höhere Aufnahme von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, welche sich vor allem in Vollkornprodukten, Nüssen und Samen enthalten sind.

Studien ergeben eine geringere Anzahl an Krebserkrankungen im Vergleich zu Mischköstlern

Wie die EPIC-Oxford-Studie zeigt, die insbesondere die Zusammenhänge zwischen Ernährung und der Entstehung von Krebs untersucht, traten bei den Veganern so wenige Krebsfälle auf, dass für die Auswertung Vegetarier und Veganer zusammengefasst wurden. Wie auch die Adventist Health Study 2 zeigt, besteht bei Veganer im Vergleich zu Mischköstlern ein um 16 % niedrigeres Gesamt-Krebsrisiko. Bei Frauen-spezifischen Tumoren lag das Risiko ebenfalls um 34 % niedriger. Laut einer aktuellen Metaanalyse liegt das Erkrankungsrisiko für Krebs von Vegetarieren im Vergleich zu Fleischessern um 18% niedriger. Entscheidend für das in den meisten Studien beobachtete niedrigere Krebsrisiko ist neben dem geringeren BMI der höhere Verzehr gesundheitsfördernder pflanzlicher Lebensmittel. Dazu gehört die breite Palette an Obst und Gemüse, welche aufgrund ihrer antioxidativ wirksamen Inhaltsstoffe, wie vergleichsweise Vitamin C, E, Beta Carotin, sowie ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte, krebsvorbeugende Wirkungen entfalten. Das Meiden von vor allem rotem und verarbeitetem Fleisch verringert insbesondere das Risiko für Dickdarm- und Mastdarmkrebs.
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