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Mit einer pflanzlichen Ernährung rettest Du unzähligen Tieren das Leben.

Egal ob Kühe, Schweine, Hühner oder Fische; auf unserem Planeten leiden unzählige Tiere unter absolut unethischen Massentierhaltung und industriellem Fischfang. Wie auch wir Menschen, sind all diese Tiere ebenso empfindungsfähige Wesen. Auch sie haben den Drang sich zu bewegen, Freude am Spielen und besitzen eine enge Bindung zu ihren Artgenossen. Genau aus diesem Grund müssen wir dafür sorgen, dass ihre Lebensbedingungen ihren Bedürfnissen gerecht werden.
Eine pflanzliche Ernährung verringert die Zahl der Tiere, die unter diesen Bedingungen leben müssen und ist dank der in der heutigen Zeit großen Vielfalt an Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten einfacher denn je.
Jegliche Umstellung, sei es eine vegane, oder auch vegetarische Lebensweise, bedeutet gleichzeitig weniger Tierleid. Schließlich sterben aufgrund des hohen Fleischkonsums weltweit jährlich 56 Milliarden Tiere (Meeresbewohner nicht eingerechnet). Doch auch bei der Produktion von Milch und Eiern gibt es zahlreiche Missstände, weswegen sich Veganer dafür entschieden haben, sich rein pflanzlich zu ernähren – wir kommen ohne Produkte tierischen Ursprungs aus.

Kuhmilch - ein Missstand, der vielleicht nicht jedem bewusst ist.

Damit eine Kuh Milch geben kann, muss sie jedes Jahr ein Kälbchen bekommen. Dies geschieht lediglich aus einem Grund – damit wir Menschen mit Mich versorgt werden. Die Kälber werden meist direkt nach der Geburt, oder auch einige Tage danach, von dem Muttertier getrennt, obwohl sie noch bis zu 6 Monaten säugen würden. Kuhkälber (weiblichen Kälber) wachsen anschließend zur nächsten Generation heran und werden dazu genutzt, Milch zu liefern. Ihre Brüder haben in der Regel einen niedrigen wirtschaftlichen Wert, da diese Rinder-Rasse auf Milchleistung und nicht auf Gewichtszunahme gezüchtet wird. Die Bullen müssen zudem häufig auf sehr engem Raum lange und vor allem stressverbundene Transporte erdulden.
Da Tiere jedoch nicht nur unter der Fleisch- und Milchherstellung leiden, verzichten viele Veganer auch bewusst auf andere Produkte, die tierschutzrelevant sind. Kosmetikprodukte wie z.B. Cremen und Shampoos enthalten häufig Inhaltsstoffe, an denen Tierversuche durchgeführt wurden. Zudem verursacht die Produktion von Daunen, Wolle, Leder und Pelz, großes Tierleid. Aus diesem Grund setzten Veganer bewusst auf Kleidungsstücke aus Baumwolle, Leinen und Alternativen wie z.B. Kork.

Tiereleid durch Anbindehaltung

In Deutschland, vor allem Süddeutschland werden mehr als eine Million Rindtiere über die langen Wintermonate, oder sogar das ganze Jahr über angebunden im Stall gehalten – auch in Biobetrieben. Bei dieser tierquälerischen Haltungsform werden Rinder mittels einer Anbindevorrichtung am Hals fixiert, welche es ihnen nicht einmal ermöglicht, sich umzudrehen. Folge davon sind nicht nur psychische Schäden, sondern auch körperliche. Darunter fallen schmerzhafte Schwielen, entzündete Gelenke, sowie Einschnürungen und Quetschungen am Hals. Oftmals liegen die Tiere sogar dauerhaft in ihren eigenen Exkrementen.

Stellt die Weidehaltung eine Lösung dar?

Weidehaltung gilt als die bessere Form der Rinderhaltung. Grasen, Auslauf und Sozialverhalten werden nach diesem Modell in der Theorie nicht vernachlässigt. Allerdings verbirgt sich hinter der offiziell deklarierten Weidehaltung meist eine Täuschung.

Als Beispiel gilt die Packungsangabe von einer handelsüblichen Kuhmilch. Diese darf als „Weidehaltung“ deklariert werden, sofern Kühe an 120 Tagen im Jahr für mindestens 6 Stunden auf der Weide waren.
Diese Umstände treffen in den meisten Fällen, wenn überhaupt, nur in Sommermonaten zu. Die Milchkühe werden in der Regel trotzdem nach einigen Jahren geschlachtet, obwohl ihre natürliche Lebenserwartung weit höher läge.

Verstümmelung und Enthornung

Die Massentierhaltung wurde so ausgelegt, dass bei geringem Aufwand große Gewinne erzielt werden. Schweine in der Massentierhaltung werden meist betäubungslos kastriert, die Eckzähne abgeschliffen und die Ringelschwänze abgeschnitten. All dies darf leider rechtlich ohne Narkose durchgeführt werden und wird folglich zu Gunsten der Arbeitsersparnis rücksichtslos durchgeführt. Verstümmelung wird daher also als Werkzeug eingesetzt, um unter keinen Umständen Gewinneinbußen zu riskieren.

Sowohl männliche als auch weibliche Kühe besitzen Hörner; um Platz zu sparen und das Verletzungsrisiko unter den Rindtieren zu minimieren, werden sie schmerzhaft enthornt. In vielen Fällen wird dabei kein Betäubungsmittel eingesetzt, obwohl die Hörner stark durchblutet sind und Nerven besitzen.

Verringert die Betäubung das Tierleid?

Schlachtungen können keinesfalls als „tiergerecht“ anerkannt werden. Abgesehen davon, dass die Tiere nicht sterben wollen, verursacht der Tötungsprozess trotz Betäubung massives Leid. Die industrielle Schlachtung erhöht Leid und Stress der Tiere um ein Vielfaches. Aufgrund hoher Bandgeschwindigkeiten bei der fließbandartigen Schlachtung sind Fehler vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass beispielweise Betäubungen falsch gesetzt werden und dadurch wirkungslos sind.

Bei Rindern wird häufig ein Bolzenschuss-Gerät eingesetzt, welches das Hirn soweit beschädigen soll, dass die Tiere den Schnitt in den Hals nicht mehr mitbekommen sollen. Auch hier kommt es in vielen Fällen zu Fehlern – mit Folge, dass das Tier in halb-wachem Zustand getötet wird und schlussendlich leiden muss. Dasselbe gilt für Vogeltiere und Schweine, die durch einen externen Stromfluss einem epileptischen Anfall ausgesetzt werden. Ein zu geringer Stromfluss, oder die Aufgeregtheit der Tiere führt in vielen Fällen zu einer unzureichenden Betäubung.

Schweine werden entweder mit Elektrozangen oder Gas betäubt. Selbst wenn die Betäubung erfolgreich abläuft, was bei einer hohen Anzahl an Tieren jedes Jahr nicht der Fall ist, leiden die sensiblen Schweine auf dem Weg zur Betäubung unter Atemnot - danach wird den Tieren in den Hals gestochen, um sie ausbluten zu lassen.
Problematik bei der CO2-Betäubung
Allein in Österreich werden jährlich über fünf Millionen Schweine geschlachtet. Bei ca. der Hälfte davon wird die CO2-Betäubung angewendet. Dabei werden die Tiere in eine Gondel getrieben, welche dann in mit CO2-gefüllte Grube fährt. Durch das Einatmen des Gases und den Mangel an Sauerstoff werden die Tiere bewusstlos und sind dadurch „bereit“ für die Schlachtung, sodass sie keine Schmerzen erleiden müssen. Die Betäubung soll eine „schmerzfreie“ Schlachtung erzielen.
Was zumeist allerdings nicht beachtet wird ist, dass das eingesetzte Gas stark reizend auf die Schleimhäute der Tiere wirkt, dadurch verspüren einen stechenden Schmerz, der Abwehrreaktionen und Atemnot zur Folge hat. Studien zufolge wurde nachgewiesen, dass bei bis zu 14 % der Tiere die Betäubung nur bedingt wirksam war.
Bodenhaltung, Freilandhaltung oder Biohaltung?

Hühner in der Käfighaltung

Die Käfighaltung gilt als die unethischste Haltungsform; die klassische Legebatterie gewährt jedem Huhn lediglich 0,05 m² (weniger als eine DIN-A4-Seite). In Österreich darf keine Legehenne im Käfig gehalten werden. In Deutschland hingegen ist die Haltung in sogenannten Kleingruppenkäfigen, in welchem jedes Huhn eine Fläche von rund 800 cm² zur Verfügung hat, erlaubt. In diesen Käfigen leben oft bis zu 60 Hennen. Aufgrund des Platzmangels können die Tiere ihre natürlichen Bedürfnisse kaum ausleben. Freilauf, natürliches Bewegen oder ausgiebige Futtersuche sind somit nicht möglich. Folge davon sind Krankheiten wie Osteoporose und Fettleber.

Hühner in der Bodenhaltung

Die klassische Bodenhaltung (61% in Österreich) gewährt 9 Hühnern die Fläche von 1m² Stallfläche. Ein großes Problem dabei ist, dass bis zu 6.000 Tiere in einer Gruppe leben. Bei solch einer Anzahl können Hühner keine natürliche Rangordnung entwickeln, die für das Zusammenleben der Hühner jedoch von großer Bedeutung ist. Folgen der Enge sind hohe Stressbelastungen und häufige Auseinandersetzungen. Hinzu kommt, dass die Ausstattung der Bodenfläche recht dürftig ausfällt. Gesetzlich muss lediglich ein Drittel des Bodens mit Streu bedeckt sein, der restliche Untergrund besteht aus Gittern, welche die Füße der Hühner verletzen können. Hinzu kommt, dass sich die Wunden aufgrund mangelnder Hygiene häufig entzünden.

Hühner in der Freilandhaltung

Die Bedingungen der Hühner in der sogenannten Freilandhaltung (26% in Österreich) sind identisch mit denen der Bodenhaltung – sie verbringen die meiste Zeit in Stallanlagen. Gesetzlich muss ihnen tagsüber ein Auslauf außerhalb der Ställe ermöglicht werden. Der Außenbereich sollte im Idealfall bewachsen sein und Überdachungen oder Büsche als Schutz vor natürlichen Feinden, wie zum Beispiel Greifvögeln bieten. In der Praxis kommt es jedoch vor, dass der Zugang ins Freie nicht jeden Tag gewährt wird, oder aufgrund des Gedränges nicht alle Hühner nach außen gelangen.

Ist die Biohaltung das geringste Übel?

Auch Bedingungen in der Biohaltung (12,5% in Österreich) sind bis auf wenige Ausnahmen mit denen der Freilandhaltung identisch. Sie gewährt 6 Hühnern die Fläche von 1m² Stallfläche. Die Gruppengröße ist im Gegensatz zur Freilandhaltung auf 3.000 Legehennen je Stalleinheit begrenzt. Wie auch bei der Boden- und Freilandhaltung wird die natürliche Gruppengröße überschritten und sorgt für die bereits erwähnten Stresssymptome. In der Biohaltung ist das Schnabelkürzen verboten.

Ob Bodenhaltung, Freilandhaltung oder Bio-Haltung – alle Arten der Haltung schränken das Lebewesen massiv in seiner natürlichen Lebensweise ein und führen letztlich zu einem verfrühten Tod. Ausschlaggebend dafür ist der Legestress, verursacht durch Platzmangel und unethischen Bedingungen.

Auch Fische sind empfindungsfähige Wesen

Jedes Jahr werden weltweit etwa 140 Millionen Tonnen Fisch gefangen, beziehungsweise Fischereierzeugnisse produziert. Damit wir beispielsweise Sushi, Sardellen und Thunfisch auf dem Teller haben, werden Fische oft lebend und noch bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und ausgenommen, oder direkt nach dem Fang lebendig auf Eis gelegt. Sobald ein Fisch aus dem Wasser gezogen wird, lässt er deutlich Zeichen von Schmerz und Stress erkennen. Er zappelt und ringt nach Luft, seine Schwimmblase platzt, der Magen quillt ihm aus dem Mund und die Augen aus den Höhlen, während er langsam und qualvoll über Minuten oder Stunden erstickt.
Fische haben keine Beine - sie können weder schreien noch Geräusche von sich geben; sie enden meist nur auf dem Teller oder im Supermarkt. Sie sind uns rein äußerlich so unähnlich, dass es schwerfällt, ihnen gewisse kognitive Fähigkeiten zuzugestehen.

Seit den 1990-er Jahren ist allerdings bekannt, dass Schmerz für Fische eine genauso intensive Erfahrung ist wie für Vögel oder Säugetiere. Sie sind fähig, Angst und Schmerz zu empfinden. Eine Forschergruppe aus Großbritannien, die sich intensiv mit kognitiven Fähigkeiten und dem Sozialverhalten von Fischen beschäftigte, ist zu dem Ergebnis, gekommen, dass Fische nicht wie meist vermutet, von Instinkten gesteuert werden, sondern sich im Schwarm ein Sozialverhalten deutlich erkennbar macht. Fische sind zudem lernfähig; das Lernverhalten ist dem von Wirbeltieren sehr ähnlich. Auch sind sie in der Lage, die Stimmungen ihrer Artgenossen wahrzunehmen und besitzen die Fähigkeit der Empathie, was bedeutet, dass sie den Gefühlszustand ihrer Artgenossen durchaus realisieren und auch teilen können. Die Empfindungsfähigkeit von Fischen lässt sich auch über die Veränderung ihrer Hautfarbe erkennbar machen.
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